
Montag, 6. April 2009
Sikkim
Darjeeling

Leider hat sich das Wetter in den nächsten vier Tagen unseres Aufenthalts dort nicht geändert, sodass wir keine tollen Blicke auf die 8000er und angeblich auch auf den Mount Everest von dort hatten. Auch die frische Bergluft, die wir uns dort erhofft hatten, war durch die diesig, mit Smog durch viele Jeeps belastete Luft nicht wirklich vorhanden. Wir haben uns dann in den Tagen dort den Zoo angeguckt und sind zu einem Selbsthilfezentrum für tibetische Flüchtlinge gegangen und haben uns einige buddhistische Tempel angeguckt.


Am 16. März, wo ich dann wieder einigermaßen erholt von meinen Magen-Darm-Problemen war, sind wir dann weiter nach Sikkim.
Kolkata


Am 11. März war Holi (Fest der Farben), was aber leider auch in Kolkata nicht sehr stark gefeiert wurde. Normalerweise wird sich mit Farben beschmissen, bis man ganz bunt ist. Es ist sozusagen eine Farbenschlacht. Nur das in Kolkata, irgendwie nix los war, als wir durch die Straßen zogen, nicht das wir jetzt so unbedingt Lust hatten, mit Farbe beworfen zu werden, aber mal zu sehen, wäre interessant gewesen. Naja, im Endeffekt hat Thomas dann ein wenig Farbe abbekommen.

Auf dem Campus hier in der JNU soll Holi richtig super gewesen sein. Alle waren total bunt und gut drauf, was auch daran liegt, dass an diesem Tag hier in den Mensen kein Essen ausgegeben wird, sondern nur ein Getränk namens „Bang“, was als Zutaten bewusstseinserweiternde Mittel hat, die ähnlich wie Marihuana oder Haschisch wirken, sodass viele Leute entweder nur lachend unterwegs waren oder bald irgendwo auf dem Campus rumlagen, weil sie einfach „drauf“ waren.
Varanasi

Einerseits ist der Straßenverkehr in der Stadt der schlimmste, den ich bis jetzt in Indien erlebt habe, andererseits, hat sie einige nette kleine Gassen, die zwar mit Kuhscheiße, Kühen und anderen Tretmienen voll sind, aber auch nette Cafés und Shops und vor allem Schatten bieten. Viel zu machen gibt’s aber dort auch nicht – man kann sich halt das Geschehen am Ganges angucken, durch die Gassen schlendern und shoppen, mal bei einem Arti (hinduistisches Abendgebet zum Sonnenuntergang, was ich auch schon mal in Rishikesh mitgemacht habe) dabei sein und das war’s dann auch schon.



Einen Tag sind wir dann auch nach Sarnath gefahren, was einer der vier wichtigen buddhistischen Orte in Indien und Nepal ist, wo heute mehr als 10 verschiedene buddhistische Tempel aus verschiednen asiatischen Ländern stehen.


Sonntag, 5. April 2009
Mumbai

Danach haben wir uns dann in einem Park ganz in der Nähe ein wenig erholt von der Sonne. Später sind wir dann zum Gateway of India gefahren, um von dort aus ein bisschen durch die Straßen zu schlendern und Abendbrot zu essen.


Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Boot vom Gateway of India zur Elephanta Island gefahren, wo es Höhlen gibt, die früher mal Tempel waren, welche in die Berge hineingebaut wurden. Es soll auch einen großen Elefanten aus Stein mal dort gegeben haben, daher der Name. Er soll jetzt aber in irgendeinem Museum stehen! Natürlich gab es auf den Treppen zu den Höhlen wieder unzählige Souvenirstände, sodass man wirklich fast den ganzen Tag dort als Tourist verbringen kann.


Als wir dann wieder in Mumbai ankamen, sind wir uns noch das Gebäude des ehemaligen DDR-Konsulats angucken gegangen. Darin befindet sich heute eine Bank und es ist auch um einige Etagen erhöht wurden.

Am letzten Tag für Manu und mich in Mumbai sind wir uns dann noch eine Moschee und einen Tempel angucken gegangen, bevor wir Shoppen erst in einem modernen Shoppingcenter und dann auf einem typisch indischen Markt bei uns in der Nähe des Hotels waren. Um Mitternacht fuhr unser Zug dann Richtung Varanasi ab.
